Die „Dreckskerle“ sind bald wieder an der Arbeit

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Es wird fleißig und intensiv gearbeitet, bei der Fa. Hackl in Wulkaprodersdorf und bei der IUT. Rasch muss es gehen, die neue Abfallbehandlungsanlage soll Ende November 2018 in Betrieb genommen werden. Flexibel wird es sein, das neue Anlagenkonzept, um auf zukünftige Änderungen von Stoffströmen und Qualitätsanforderungen reagieren zu können. Modernste Aufbereitungstechnik mit automatischen Sortierstationen wird eingesetzt werden.

Im Oktober 2017 wurde durch einen Brand die Abfallbehandlungsanlage der Fa. Hackl zerstört. Schadensermittlung, Erstellung eines Neuwertgutachtens, Planung, Ausschreibung und Errichtung der neuen Anlage, Abwicklung des Behördenverfahrens – alle diese Leistungen mussten in kurzer Zeit umgesetzt werden. Die Fa. Hackl hat dafür einen kompetenten Partner gesucht und in der IUT gefunden.

Zur Ermittlung der Schadenssumme wurde die abgebrannte Anlage monetär bewertet und der Neuwert berechnet. Damit war die Basis für die Abwicklung des Brandfalls mit der Versicherung geschaffen. Zeitgleich wurde mit der Planung eines Ersatzbetriebs in Form einer mobilen Anlage zur Aufrechterhaltung der Produktion und auch mit der Planung des neuen stationären Verfahrenskonzepts begonnen. Es durfte keine Zeit verloren gehen. Mehrere Mitarbeiter der IUT waren und sind gleichzeitig im Einsatz um den herausfordernden Terminplan einzuhalten.

Die neue Behandlungsanlage ist für Gewerbemüll und Verpackungsabfälle ausgelegt. Durch automatische Sortierstationen mit nachgeschalteter Handsortierung werden Wertstoffe mit möglichst hoher Reinheit separiert. Nicht stofflich verwertbare Anteile werden zu Ersatzbrennstoff verarbeitet, durch Einsatz eines NIR-Sichters wird der Chloranteil reduziert. Verfahrenstechnische Optionen ermöglichen die Herstellung verschiedener Qualitäten.

Durch die professionelle Unterstützung der NHP Niederhuber & Partner Rechtsanwälte und das bemühte Vorgehen der Sachverständigen und der Behörde sind auch alle Genehmigungsverfahren planmäßig im Laufen.

Derzeit wird durch die IUT das Vergabeverfahren für die einzelnen Gewerke der Maschinentechnik abgewickelt. Ende September wird die Montage beginnen und Ende November abgeschlossen sein. Dann können die „Dreckskerle“ in Wulkaprodersdorf ihre Anlage wieder betreiben.

Mr. Marc Fischer


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