SKAPA erweitert Aufbereitung von Dosenschrott

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Angewandtes Recycling wird bei der Fa. SKAPA in Kottingbrunn, 30 km südlich von Wien betrieben. Vermischter Dosenschrott wird soweit aufbereitet, dass qualitativ hochwertige Sekundärrohstoffe entstehen. Ab Mai 2018 steht dafür eine moderne Aufbereitungsanlage bereit.

Seit 2012 betreibt die SKAPA Recycling GmbH auf einer Fläche von 11.000 m2 eine Anlage zur Behandlung metallischer Rohstoffe. Der Schwerpunkt liegt in der Aufbereitung von gebrauchten Aluminium Getränkedosen – und der Behandlung von Zinkschrotten, Blechen, Spritzgussresten, galvanischen Schlacken und Aschen.

2017 wurden die Planungsarbeiten für eine Erweiterung der Aufbereitungsanlage für Dosenschrott begonnen. Die Metallgebinde werden in mehreren Schritten gesiebt, gesichtet und zerkleinert. Störstoffe, Verunreinigungen und Fe-Metalle werden mit modernsten Maschinen abgetrennt, sodass die Outputströme höchsten Qualitätsanforderungen entsprechen. Das aussortierte Aluminium erzielt einen Reinheitsgrad von bis zu 99%. Zuletzt erfolgt eine Verpressung zu Metallpaketen, die weltweit vermarktet und zu Barren für die Wiederverwertung in der Aluminiumindustrie eingeschmolzen werden. Die Aufbereitungsanlage ist für einen Durchsatz von 5 t/h ausgelegt und kann mit bis zu drei Schichten betrieben werden. Damit ist eine Jahresleistung von 20.000 t möglich.

Die IUT war mit den bisherigen Planungsarbeiten und der Abwicklung des Genehmigungsverfahrens nach GewO beauftragt. Von der IUT wurde eine Ausschreibung in mehreren Gewerken durchgeführt, die Vergabe erfolgte im Dezember 2017. Unter unserer Bauüberwachung wird die Anlage im Mai 2018 den Probebetrieb aufnehmen.

Mr. Marc Fischer


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