Umweltinspektion – Unterstützung durch IUT

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Bei allen Betriebsanlagen, die als IPPC-Anlagen eingestuft sind, muss die Behörde längstens alle 3 Jahre eine Umweltinspektion durchführen. Bei dieser Überprüfung wird im Rahmen eines Ortsaugenscheins festgestellt, wie sich die Emissions- und Immissionssituation der Anlage darstellt, ob die umweltrelevanten Bescheidinhalte und Auflagen eingehalten werden und ob die Anlage nach dem Stand der Technik betrieben wird. Die IUT unterstützt den Betreiber dabei.

Der Landeshauptmann hat ein Umweltinspektionsprogramm zu erstellen, in dem auch die Häufigkeit der Vor-Ort-Besichtigungen für die verschiedenen Arten von Anlagen anzugeben ist. Der Zeitraum zwischen zwei Überprüfungen richtet sich nach einer systematischen Beurteilung der mit der IPPC-Behandlungsanlage verbundenen Umweltrisiken und liegt zwischen 1 und 3 Jahren. Das Umweltinspektionsprogramm wird auf www.edm.gv.at veröffentlicht. Sie können also einsehen, in welchen Intervallen Ihre IPPC-Anlage überprüft wird. Bei Beschwerden wegen ernsthafter Umweltbeeinträchtigungen, bei ernsthaften umweltbezogenen Unfällen und Vorfällen und bei Verstößen gegen die Vorschriften können auch nicht routinemäßige Umweltinspektionen durchgeführt werden.

Die Überprüfung wird angekündigt und in der Regel von der Umweltinspektionsstelle soweit vorbereitet, dass der Betreiber weiß, welche Themen behandelt werden, welche Unterlagen vorzubereiten sind und welche Fragen die Sachverständigen zu beurteilen haben.

Zu einer guten Vorbereitung des Betreibers zählt, dass Sie alle relevanten Bescheide und Auflagen kennen, über eine gute Dokumentation aller Nachweise zur Erfüllung der Auflagen verfügen und auch alle gesetzlichen Registrierungs- und Meldepflichten im EDM einhalten.

Die IUT unterstützt Sie gerne bei den Umweltinspektionen:

  • Muss Ihre Anlage überhaupt als IPPC-Anlage eingestuft werden ? Die Abgrenzungen sind leider nicht eindeutig und lassen einen Interpretationsspielraum zu. Wir kennen die Tatbestände genau.
  • Wann ist ein Bericht über den Ausgangszustand (Boden, Grundwasser) zu erstellen ? Abfälle, auch gefährliche Abfälle, gelten nicht als „relevante“ gefährliche Stoffe. Gefährliche Betriebsmittel hingegen können relevant sein.
  • IUT kennt den anzuwendenden Stand der Technik bei allen Abfallbehandlungsanlagen und weiß, welche Dokumente heranzuziehen sind.
  • Haben wir Sie bereits in der Vergangenheit betreut, kennen wir auch Ihre Bescheide und Auflagen.

Für Fragen stehe ich Ihnen jederzeit gerne unter 0664 / 41 33 277 zur Verfügung.

Dipl. Ing. Karl Harather


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