Marktstudie Abfallbehandlung

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Welche Kapazitäten für die Behandlung von Ersatzbrennstoffen gibt es in Österreich? Welche Preise werden derzeit am Markt erzielt? Welche Entwicklungen sind für die Zukunft absehbar? Passt die Anlagentechnik, um die benötigten EBS-Qualitäten zu erzielen? Diese Fragen hat sich die Holding Graz gestellt und die IUT mit der Ausarbeitung der Antworten beauftragt.

Quelle: Holding Graz

Die an uns gerichtete Aufgabenstellung bestand darin, die Marktsituation für die Behandlung dieser Abfallströme zu eruieren. Durch die jahrzehntelange intensive Planungs- und Beratungstätigkeit in der österreichischen Abfallwirtschaft kennen wir die relevanten Marktteilnehmer und haben Zugang zu Informationen, die nicht über öffentlich einsehbare Datenquellen zu beziehen sind. Diese Marktkenntnis verbunden mit gezielten Recherchen bei einschlägigen Behandlern hat eine sehr gute Übersicht über die derzeit bestehenden und zukünftig absehbaren Kapazitäten ergeben. Die aktuellen Übernahmepreise, differenziert nach Rostfeuerung, Wirbelschichtfeuerung, Kalzinatorfraktion und Hauptbrennerfraktion für die Zementproduktion wurden erhoben.

In einem zweiten Teil wurde die Anlagentechnik in der Sturzgase von uns analysiert. Die Potenziale für die Ertüchtigung und Erhöhung der Wertschöpfung der bestehenden Anlage wurden identifiziert, darunter auch die Möglichkeit zur Separierung von Kunstoffen aus dem Abfallstrom. Die derzeit erzielten Outputqualitäten wurden mit der vom Markt verlangten Güte verglichen und der daraus entstehende Anpassungsbedarf an die Anlagentechnik und Transportlogistik abgeleitet.

Die umfangreiche Arbeit stellt für die Entscheidungsträger der Holding Graz eine ausgezeichnete Grundlage für die Weiterentwicklung der Grazer Abfallwirtschaft dar.

DI Karl Harather


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